Ein Erfolgsmodell sollte sich nicht verstecken. In der Regel am ersten Sonntag im Monat (gleich im April ist es anders, da ist ja Ostern!) findet ein Gottesdienst ohne Abendmahl und in etwas gekürzter Liturgie statt. Und diese Gottesdienste sind vollwertige Gottesdienste, also nichts da mit »Gottesdienst light«, so etwas wollen wir nicht.
Die Idee ist, dass mit der kürzeren Gottesdienstform gerade auch andere, neue Besucherinnen und Besucher angesprochen werden sollen, die mit dem »klassischen« Ablauf einfach leicht überfordert werden könnten. Gerade auch junge Familien sind gemeint, wobei es sich nicht um Familiengottesdienste handelt, wenngleich eine Kinderbetreuung gewöhnlich bereit steht. Allen aber, die in der Regel mit 45 Minuten Gottesdienst auskommen möchten, seien diese Gottesdienste besonders empfohlen. Und sie werden entsprechend angenommen: Die »klassischen« Gottesdienstbesucherinnen und –besucher lassen sich nicht abschrecken, was ja auch nicht intendiert ist. Aber es kommen neue Menschen hinzu, die sonst selten oder gar nicht in St. Martin zu sehen waren.
Der anschließende Kirchenkaffee wird angenommen, und am vergangenen Sonntag musste das Kirchenkaffee-Team gleich noch einmal Kaffee nachkochen. Auch einige Jugendliche waren da, es war einfach schön voll. Wenn dann der Gottesdienst auch noch obendrein »gut« ist und nicht nur »kurz«, dann können wir hoffen, für Gottesdienste weitere Gruppen in der Gemeinde gewinnen zu können.
Wie schon erwähnt: Achtung, wegen Ostern (am 4./5. April) ist bereits am 28. März der nächste Gottesdienst »kurz & gut«.
Frank Weber
